Archive for Februar, 2011

Mt Eden, der zweite Versuch


2011
02.07

Nachdem ich beim letzten Auckland Besuch im strömenden Regen auf den Mt Eden gewandert bin und weder Auckland, noch meine eigene Hand sehen konnte, habe ich es dieses Mal wieder versucht.

Und dieses mal sogar bei unschlagbarem Wetter. Der Ausgang war zwar der selber, ich war komplett durchnässt, aber die Aussicht war besser.

Urlaub vom Urlaub auf der Coromandel Halbinsel


2011
02.07

Als kleines Tropenparadis präsentiert sich die Coromandel Halbinsel und ist damit Ferienziel vieler Kiwis.

Ist man, wie ich, mit dem Bus in Neuseeland unterwegs, muss man von den Standardreisebus in Thames in einen Kleineren wechseln. Der Grund wird schon kurz nach der Abfahrt klar, die Straßen direkt an der Küste sind mehr als baufällig und bei starkem Regen ist direkt alles überschwemmt. Meine erste Station war Coromandel Town, die ich im strömenden Regen erreichte. Die Stadt, oder eher das Dorf, ist an einer kleinen Bucht gelegen und bietet einige Wege zum spazieren. Mein Glück mit dem Wetter lies mich aber fast durchgängig im Hostel sitzen oder während eines kurzen Spaziergangs zum Supermarkt einmal komplett durchweichen. Auch in den wenigen Regenpause wirkte das Dorf dann doch eher verschlafen. Einen kleinen Strand habe ich erst nach einem längeren Spaziergang entlang der Hauptstraße gefunden. Coromandel Town ist also ganz nett, wenn man die kleinen Orte mitnehmen kann, fährt man lieber einige Kilometer weiter und sucht sich einen guten Strand.

Ist man an den Bus gebunden, geht‘s am besten gleich nach Whitianga. Hier gibt es Strand, Sonne und jede Menge zu entdecken. Mit einer kleinen Fähre, 2$ one way, ist man auf der anderen Seite der Bucht und kann von dort die Highlights anfahren. Eines dieser Highlights ist der Hot Water Beach, an dem man bei bei Ebbe sein eigenes Loch graben kann um vielleicht eine heiße Quelle zu erwischen. In Wirklichkeit hat man eine faire Chance sich die Füße an einer 70°C heißen Quelle zu verbrennen oder nach eine halben Stunde graben doch nur das kalte Meerwasser zu erwischen. Für mich waren die Wellen des Meeres dann doch interessanter als mit hunderten Anderen in „pisswarmen“ Wasser zu sitzen.

Zweites Must-See wenn man Whitianga besucht, ist Hahei Beach und die Cathedral Cove, bekannt aus Filmen wie Narnia. Auf der gleichen Route auch mit Shuttle Bussen erreich und über einen kleinen Track zu erreichen liegt der kleine Strand der Cathedral Cove. Ein kleiner Wasserfall zur Linken, die Höhle zur Rechten und mittendrin meterhohe Wellen. Super Sache und läd zum länger bleiben ein. Auf dem Weg zurück zum Fähranleger kann man da auch mal Halt an einem der zwei Weingute machen. Von Fruchtweinen, über Liköre bis zu Sliwovitz ist hier alles zu bekommen. Der Rückweg fällt dann entsprechend auch leichter.

Insgesamt sollte man ein paar Tage auf der Coromandel einplanen, individueller ist man mit dem eigenen Auto unterwegs, aber auch mit Hitchhiking kommt man hier schon einigermaßen weit.

Die Abrechnung – drei Monate nach dem Start


2011
02.02

Ja es sind schon drei Monate die ich hier in Neuseeland Urlaub, Selbstfindung und Wer-Weiß-Was betreibe.

92 Tage und Nächte, in ständig wechselnden Hostels, mit immer neuen, interessanten oder skurrilen Menschen. Dabei bin ich nun fast über 85 St. mit dem Bus, Fähren, Flugzeugen, Hitchhiking und Zügen gereist. Ich bin mit max. 200km/h gereist (Skydiving) und min. mit 1,5km/h (die letzten Schritte des Kepler Tracks). Dabei bin ich über 300km gewandert und fast 200km gejoggt (sagt die Nike+ App). Ein Paar Flipflops sind durchgelaufen und die Wanderschuhe werden am Ende wohl auch ersetzt werden müssen. Eine Sonnenbrille habe ich gefunden, eine im Pazifik versenkt. 3 mal hat sich meine Nase gepellt und von Sonnenbränden erholt. Habe 3 Brauerein besucht, etliche Weine probiert und am Ende bin ich doch bei Beck’s gelandet. Spaß hat es gemacht, frustrierend war es manchmal, aber am Ende immer aufregend und einprägsam.

Nun bleiben noch 1,5 Monate in Australien, Neuseeland und den USA über. Ich freue mich schon auf zu Hause, bin aber auch gespannt auf alles Weitere was mich auf meiner Reise erwartet…

devils staircase geschafft

Zwei Tage Regen in Tauranga


2011
02.02

Ja ja, das Wetter. Es kann einige Orte zu den besten der Reise machen, oder aber genau das Gegenteil. In Tauranga regnete es von der ersten bis zur letzten Sekunde, durch ein nettes Hostel hatte ich aber trotzdem gute Tage.

Die Australien Open hatten gerade begonnen, als ich am frühen Morgen im verregneten Tauranga ankam und gleich im ersten Hostel kein Bett bekommen hatte. Das zweite Hostel war denn ein Volltreffer. Ein kleines Loft mit wenigen Betten und netten Besitzern. Den ganzen Tag lief Sky Sport und die Besitzerin konnte ihr wissen nicht nur in Radrennen, Tennis, Cricket oder Marathon unter Beweis stellen, durch ihren Mann, den ehemaligen Teammanager der Kiwis, war sie auch in Sachen Rudern auf dem aktuellen Stand und unterhielt mich das ganze Wochenende mit interessanten Geschichten.

Während einer kleinen Regenpause hatte ich dann noch die Möglichkeit das stattfindende Speedbootrennen zu beobachten (war irgendwie gar nicht soo spannend), doch nach zwei Tagen im Regen ging es für mich dann weiter auf die sonnige Coromandel.